Instant Ads: Pick-n-Click (Nachtrag)

Über Instant Ads und Virtual Agencies habe ich am Beispiel Pick-n-Click bereits hier berichtet. Jetzt folgen noch weitere Details:

Automated, instand Ad-Creation ist in Spezialfällen nicht nur ein Ersatz für traditionelle Arbeit, sie ist der weit überlegen.

Fact: The majority of ad agencies don’t just dislike, they hate retail accounts – especially car dealerships.
Why? Car dealers are hard to deal with. They’re results-oriented, want price and item ads not institutional puffs, question production pricing, want everything yesterday and want measurable, quantifiable results. Weiterlesen »

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The World’s First Virtual Advertising Agency

Das ist ein echter Schritt nach vorn! Besser, ein Schritt abseits des ausgetretenen Pfads… Pick-n-Click ist tatsächlich eine virtuelle, automatisierte Werbeagentur für den (Gebraucht-) Automobil-Handel. Die Kunden erstellen online im System von Pick-n-Click ihre Anzeigen, Direct Mailings, Radio- oder Videospots und buchen aus dem System heraus die gewünschten Medien. Streamlined Worklflow, klare Übersicht, und kosteneffektiv dazu.

Kreativität: Der Kunde stellt aus einem umfangreichen Template-System seine Werbemittel zusammen. Nicht nur Produktbilder von allen gängigen Automodellen, sondern auch Aktionsgrafiken (Ostern, Ferien, Ausverkauf…) für quasi jeden Anlass sind verfügbar.

Inventar: Kunden geben ihre Flotte ein – jedes Modell, Zustand und Ausstattung…

Strategie: Sogar vordefinierte, integrierte Marketing-Strategien aus dem Pick-n-Click Lab werden gepriesen. Wie diese im Detail ausgestaltet sind wäre interessant zu erfahren. Jedenfalls wurden die von erfahrenen Marketern ausgetüftelt.

Wie ausgewogen und individualisierbar die Layouts tatsächlich sind, ist offen. Ich wünsche mir auf jeden Fall a) eine Exklusivnutzung, d.h. die eingesetzten Templates sollten für (lokale) Mitbewerber gesperrt sein und b) ein offenes Template-Systm, so dass ich eigene Templates integrieren und dennoch die Workflow-Vorteile nutzen kann. Alles in allem erscheint mir die Virtuelle Agentur auf jeden Fall vielversprechend – NICHT FÜR ALLE KUNDEN – aber für spezielle Nischen, wie dem Gebrauchtwagen-Verkäufer Markt sehr wohl. Professionelle Templates sind vermutlich besser gestaltet und in sich konsistent, als Werbemittel von ständig wechselnden ‘Hobby-Grafikern’ um die Ecke…

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Ad Agency: Business Model of the Future?

Jansen/Littmann (2008) beschreiben in OSZILLODOX eine Virtualisierung und permanente Neuerfindung einer Organisation. Was heißt das? Kein einheitliches Büro, kein physischer Kontakt, keine direkte Kommunikation face-to-face – ABER ein gemeinsames Ziel, definierte Zuständigkeiten wie Anreize und ein hohes Commitment des gesamten Teams.

Wie könnte eine komplett virtualisierte Agentur aussehen und betrieben werden? Eine Möglichkeit (von vielen) könnte Open Ad darstellen. Die Plattform verbindet Pitches (Kunden) mit Ideen (Kreativen). Das geschieht in 5 Schritten:

1. Anmeldung (über 12 Monate)
Der Beitrag richtet sich nach Anzahl der Zugängen, Anzahl der Pitches und Anzahl der einsehbaren Idee-Kategorien.

2. a) Ausschreibung eines Pitches
Briefing aufsetzen, Deadline und Siegerprämie (unabhängig der Lizenzierung) definieren.

2. b) Kauf einer existenten Idee
Aus 14 Kategorien passende blanko-Konzepte auswählen.

3. Idee Lizenzieren
Die Lizenzierung erfolgt für 12 Monate oder auf unbeschränkte Dauer. Zusätzlich können geographische Einschränkungen gewählt werden.

4. Idee Produzieren
Open Ad halt sich aus der Produktion heraus. Das macht der Kunde intern, mit Dritten oder mit dem Kreativen (Ideeninhaber) direkt.

Theoretisch ein großartiges Konzept mit angeblich über 11.000 Kreativen im Hintergrund – NUR sind öffentlich keine Pitches ausgeschrieben… ?!? Außerdem erinnere ich an die Diskussion um Work for Spec.

Ich frage nach und liefere die Antwort asap.

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