Ad Agency: Business Model of the Future?

Jansen/Littmann (2008) beschreiben in OSZILLODOX eine Virtualisierung und permanente Neuerfindung einer Organisation. Was heißt das? Kein einheitliches Büro, kein physischer Kontakt, keine direkte Kommunikation face-to-face – ABER ein gemeinsames Ziel, definierte Zuständigkeiten wie Anreize und ein hohes Commitment des gesamten Teams.

Wie könnte eine komplett virtualisierte Agentur aussehen und betrieben werden? Eine Möglichkeit (von vielen) könnte Open Ad darstellen. Die Plattform verbindet Pitches (Kunden) mit Ideen (Kreativen). Das geschieht in 5 Schritten:

1. Anmeldung (über 12 Monate)
Der Beitrag richtet sich nach Anzahl der Zugängen, Anzahl der Pitches und Anzahl der einsehbaren Idee-Kategorien.

2. a) Ausschreibung eines Pitches
Briefing aufsetzen, Deadline und Siegerprämie (unabhängig der Lizenzierung) definieren.

2. b) Kauf einer existenten Idee
Aus 14 Kategorien passende blanko-Konzepte auswählen.

3. Idee Lizenzieren
Die Lizenzierung erfolgt für 12 Monate oder auf unbeschränkte Dauer. Zusätzlich können geographische Einschränkungen gewählt werden.

4. Idee Produzieren
Open Ad halt sich aus der Produktion heraus. Das macht der Kunde intern, mit Dritten oder mit dem Kreativen (Ideeninhaber) direkt.

Theoretisch ein großartiges Konzept mit angeblich über 11.000 Kreativen im Hintergrund – NUR sind öffentlich keine Pitches ausgeschrieben… ?!? Außerdem erinnere ich an die Diskussion um Work for Spec.

Ich frage nach und liefere die Antwort asap.

No related posts.

Kategorie: Praxis Kommentieren »

Hinterlasse eine Antwort

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.